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Vom
02. Juli bis 11 Juli 2010 findet das größte
Schützenfest der Welt statt, zu dem mehr als 2 Mio. Besucher
erwartet werden. Einer der Höhepunkte ist dabei der
Schützenausmarsch, der wie das Schützenfest auf eine
lange Tradition zurückblicken kann.
Zeitplan
für alle Mitglieder und Freunde der „SG Wilhelm Tell“
02.
Juli Bruchmeisterverpflichtung im Rathaus 18.30 Uhr
04.
Juli Abholung der Kettenträger (siehe Stationen)
01.45 Uhr Wallensteinstr.
04.
Juli Schützenausmarsch
05.
Juli Jugendtag des VHS 16.00 Uhr , Treffpunkt Festhalle Marris
06.
Juli Festessen 15.00 Uhr , Treffpunkt Festhalle Marris
07.
Juli Herrentag 20.00 Uhr , Treffpunkt Zelt „Alt Hannovera“
08.
Juli Damentag 20.00 Uhr , Treffpunkt Zelt „Alt Hannovera“
10.
Juli Tell – Tag 20.00 Uhr , Treffpunkt Zelt „Alt Hannovera“
11.Juli
Ausklang 20.30 Uhr , Treffpunkt Zelt „Alt Hannovera“
Zeitplan
für das Abholen der Kettenträger am 04. Juli 2010
-
01.45
Uhr Treffen : Wallensteinstrasse (EDEKA - Markt)
02.00
Uhr, Abmarsch Oberricklingen/Wallensteinstrasse :
Abholung
der 1. Vorsitzende Helga Spyra
02.20
Uhr Abmarsch
02.45 Uhr, List,
Goebenstr.
Abholung des Jugendkönigs Kai
Sander
03.15
Uhr Abmarsch
04.00 Uhr,
Louise-Schroederweg , Langenhagen
Abholung des KK-Meisters Barbara Zink-Sander
- Abholung
der HWK-Kette Wolfgang Franke
-
- Abholung der Armbrustkette Monika
Sander
-
- Abholung des Pistolenschildes
Christian Kohlhoff
-
05.15 Uhr, Sterntalerstr., Ahlten
Abholung der Anlagekönigin Inge Steinborn
05.45 Abmarsch
06.10
Uhr,
Friedrich-Ebert-Platz, Ricklingen
Abholung der Majestät Alexander Zakrzewski
Abmarsch 06.45 Uhr
07.00 Uhr, Frühstück, Aegi,
(HBX Brauerei)
Wilhelm Tell
startet im 1. Zug
Geschichte
Als
Herzog Erich I , auch der Ältere genannt, die Hannoveraner
im Jahr 1529 mit dem Privileg ausstattete, jedes Jahr ein
Schützenfest zu veranstalten, haben werder der Landesherr
noch seine Untertanen im Traum daran gedacht, Dass damit der
Grundstein gelegt wurde für eines der grössten
deutschen Volksfeste und zum grössten Schützenfest der
Welt. Die erste urkundliche Erwähnung des hannoverschen
Schützenwesens geht noch weiter zurück. 1468 hatte sich
Herzog Wilhelm, der Ältere, in einem Brief an den Rat über
wehrsportliche Übungen der Hannoveraner beschwert. Ihm war
zu Ohren gekommen, dass sie nach einen auf der Stange befestigten
bunten Holzvogel, dem Papageien schossen, wenn sie mit ihrem
Landsherren in Fehde lagen. Das geschah damals noch mit
Armbrüsten. Als rund 60 Jahre Später die Erlaubnis zu
einem jährlichen fest der schützen erteilt wurde,
hatten auch die Hannoveraner bereits auf Feuerwaffen
umgerüstet. Der Umgang mit Armbrust und Gewehr galt
damals weniger sportlichen Zielen. Die solchermaßen
ausgebildeten Männer sollten vielmehr in die Bresche
springen und mithelfen ihre Stadt zu verteidigen, wenn der Feind
anrückte. Die besten Schützen wurden mit Preisen oder
Auszeichnungen geehrt. Von anderen, damals verliehenden
Privilegien wie Steuer- und Abgabenfreiheit für ein Jahr,
können jene Schützinnen und Schützen, die auch
heutzutage noch alljährlich während des Schützenfestes
ausgezeichnet und geehrt werden, allerdings nur noch
träumen. Schon 1575 wurde eine Schützenordnung
erstellt, die den Festbetrieb regelte, 1710 wurden die
sogenannten Bruchmeister bestellt, Hilfsbeamte, die für
einen geregelten und geordneten Ablauf des Schiessens zu sorgen
hatten. Diese Bruchmeister sind bereits seit 1303 für
Einhaltung der von der Stadt erlassenen Verordnung
verantwortlich. Während die Schützen zu jener Zeit
noch in Zivil antraten, entstand im Jahr 1837 eine neue
Schützenordnung, die es gestattete, in gleichmässig
gekleideten Gruppen aufzutreten. Deshalb gilt dieses Jahr als
Geburtstunde der Schützenvereine. Heute gibt es im
Verband
Hannoverscher Schützenvereine (VHS) fast 7000
Schützinnen und Schützen, davon 1000 Jugendliche. Sie
sind Mitglieder der 91 Schützenvereine in der Stadt Hannover
die dem VHS angehören. In der neu geschaffenen 'Region
Hannover' (Stadt und Landkreis) sind rund 35.000 Mitglieder in
Schützenvereinen organisiert. Träger des
hannoverschen Schützenwesens sind der Verband Hannoverscher
Schützenvereine (VHS) und die Stadt Hannover. Eigens für
diesen Zweck wurde 1964 die Schützenstiftung gegründet,
die von der Stadt verwaltet wird. Im Verwaltungsrat der
Schützenstiftung, ihrem maßgebenden Organ, sind die
Repräsentanten des VHS und der Stadt paritätisch
vertreten. Ausserdem gibt es für allgemeine Fragen den
Schützenrat, dem die Vorsitzenden der hannoverschen
Schützenvereine angehören und den der Oberbürgermeister
persönlich leitet, sowie den Schützenbeirat, der aus
Mitgliedern des Rates der Landeshauptstadt Hannover besteht. Die
Schützenstiftung ist auch Eigentümerin der gossen
städt. Schiesssportanlage an der Wilkenburger Straße.
Dort stehen 46 Luftgewehrstände, 68 Kleinkaliberstände,
6 Jagdstände, 4 Pistolenbatterienstände, ein Stand für
die laufende Scheibe (Keiler), drei Stände für die
laufende Scheibe Luftgewehr, 10 Stände für
Armbrustschiessen und 3 stände für 30 m
Armbrustschiessen mit Neben- und Konferenzräumen allen
hannoverschen Schützen und Schützenvereinen zur
Verfügung. Die Anlage ist Schauplatz des städt.Schiessens
(aus Anlass des Schützenfestes) und weiterer
schiesssportlicher Grossveranstaltungen im nationalen und
internationalen Rahmen. Sowohl in der Breitenarbeit als auch
im Leistungssport nimmt das hannoversche Schützenwesen einen
hervorragenden Platz ein. Hier hat die konsequente Arbeit der
Vereine und des Verbandes Früchte getragen. Die
Luftgewehrhalle wurde 1990/91 renoviert und ist eine der
modernsten Anlagen in Deutschland. 1992 wurde die
Bogensportanlage fertiggestellt. Vorbereitungen für einen
schiesssportlichen Olympiastützpunkt sind abgeschlossen. Die
Finanzierung ist sichergestellt und nach Abschluss der Verträge
wird der Umbau beginnen.
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