SG „Wilhelm Tell“ Hannover 1952 e.V.

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"Das grösste Schützenfest der Welt"



 


Vom 02. Juli bis 11 Juli 2010 findet das größte Schützenfest der Welt statt, zu dem mehr als 2 Mio. Besucher erwartet werden. Einer der Höhepunkte ist dabei der Schützenausmarsch, der wie das Schützenfest auf eine lange Tradition zurückblicken kann.

 

Zeitplan für alle Mitglieder und Freunde der „SG Wilhelm Tell“

02. Juli Bruchmeisterverpflichtung im Rathaus   18.30 Uhr

04. Juli Abholung der Kettenträger (siehe Stationen)  01.45 Uhr Wallensteinstr.

04. Juli Schützenausmarsch 

05. Juli Jugendtag des VHS 16.00 Uhr , Treffpunkt Festhalle Marris

06. Juli Festessen 15.00 Uhr , Treffpunkt Festhalle Marris

07. Juli Herrentag 20.00 Uhr , Treffpunkt Zelt „Alt Hannovera“

08. Juli Damentag 20.00 Uhr , Treffpunkt Zelt „Alt Hannovera“

10. Juli Tell – Tag 20.00 Uhr , Treffpunkt Zelt „Alt Hannovera“

11.Juli Ausklang 20.30 Uhr , Treffpunkt Zelt „Alt Hannovera“



Zeitplan für das Abholen der Kettenträger am 04. Juli 2010

 

        01.45 Uhr Treffen : Wallensteinstrasse (EDEKA - Markt)

02.00 Uhr, Abmarsch Oberricklingen/Wallensteinstrasse :

         Abholung der 1. Vorsitzende Helga Spyra

         02.20 Uhr Abmarsch

02.45 Uhr, List, Goebenstr.

          Abholung des Jugendkönigs Kai Sander

          03.15 Uhr Abmarsch

04.00 Uhr, Louise-Schroederweg , Langenhagen

          Abholung des KK-Meisters Barbara Zink-Sander

Abholung der HWK-Kette Wolfgang Franke
 
Abholung der Armbrustkette Monika Sander
 
Abholung des Pistolenschildes Christian Kohlhoff
 

05.15 Uhr, Sterntalerstr., Ahlten

         Abholung der Anlagekönigin Inge Steinborn

         05.45 Abmarsch


06.10 Uhr, Friedrich-Ebert-Platz, Ricklingen

         Abholung der Majestät Alexander Zakrzewski

         Abmarsch 06.45 Uhr

07.00 Uhr, Frühstück, Aegi, (HBX Brauerei)

         Wilhelm Tell startet im 1. Zug 







Geschichte


Als Herzog Erich I , auch der Ältere genannt, die Hannoveraner im Jahr 1529 mit dem Privileg ausstattete, jedes Jahr ein Schützenfest zu veranstalten, haben werder der Landesherr noch seine Untertanen im Traum daran gedacht, Dass damit der Grundstein gelegt wurde für eines der grössten deutschen Volksfeste und zum grössten Schützenfest der Welt.
Die erste urkundliche Erwähnung des hannoverschen Schützenwesens geht noch weiter zurück. 1468 hatte sich Herzog Wilhelm, der Ältere, in einem Brief an den Rat über wehrsportliche Übungen der Hannoveraner beschwert. Ihm war zu Ohren gekommen, dass sie nach einen auf der Stange befestigten bunten Holzvogel, dem Papageien schossen, wenn sie mit ihrem Landsherren in Fehde lagen. Das geschah damals noch mit Armbrüsten. Als rund 60 Jahre Später die Erlaubnis zu einem jährlichen fest der schützen erteilt wurde, hatten auch die Hannoveraner bereits auf Feuerwaffen umgerüstet.
Der Umgang mit Armbrust und Gewehr galt damals weniger sportlichen Zielen. Die solchermaßen ausgebildeten Männer sollten vielmehr in die Bresche springen und mithelfen ihre Stadt zu verteidigen, wenn der Feind anrückte. Die besten Schützen wurden mit Preisen oder Auszeichnungen geehrt. Von anderen, damals verliehenden Privilegien wie Steuer- und Abgabenfreiheit für ein Jahr, können jene Schützinnen und Schützen, die auch heutzutage noch alljährlich während des Schützenfestes ausgezeichnet und geehrt werden, allerdings nur noch träumen.
Schon 1575 wurde eine Schützenordnung erstellt, die den Festbetrieb regelte, 1710 wurden die sogenannten Bruchmeister bestellt, Hilfsbeamte, die für einen geregelten und geordneten Ablauf des Schiessens zu sorgen hatten. Diese Bruchmeister sind bereits seit 1303 für Einhaltung der von der Stadt erlassenen Verordnung verantwortlich.
Während die Schützen zu jener Zeit noch in Zivil antraten, entstand im Jahr 1837 eine neue Schützenordnung, die es gestattete, in gleichmässig gekleideten Gruppen aufzutreten. Deshalb gilt dieses Jahr als Geburtstunde der Schützenvereine.
Heute gibt es im Verband Hannoverscher Schützenvereine (VHS) fast 7000 Schützinnen und Schützen, davon 1000 Jugendliche. Sie sind Mitglieder der 91 Schützenvereine in der Stadt Hannover die dem VHS angehören. In der neu geschaffenen 'Region Hannover' (Stadt und Landkreis) sind rund 35.000 Mitglieder in Schützenvereinen organisiert.
Träger des hannoverschen Schützenwesens sind der Verband Hannoverscher Schützenvereine (VHS) und die Stadt Hannover. Eigens für diesen Zweck wurde 1964 die Schützenstiftung gegründet, die von der Stadt verwaltet wird. Im Verwaltungsrat der Schützenstiftung, ihrem maßgebenden Organ, sind die Repräsentanten des VHS und der Stadt paritätisch vertreten. Ausserdem gibt es für allgemeine Fragen den Schützenrat, dem die Vorsitzenden der hannoverschen Schützenvereine angehören und den der Oberbürgermeister persönlich leitet, sowie den Schützenbeirat, der aus Mitgliedern des Rates der Landeshauptstadt Hannover besteht.
Die Schützenstiftung ist auch Eigentümerin der gossen städt. Schiesssportanlage an der Wilkenburger Straße. Dort stehen 46 Luftgewehrstände, 68 Kleinkaliberstände, 6 Jagdstände, 4 Pistolenbatterienstände, ein Stand für die laufende Scheibe (Keiler), drei Stände für die laufende Scheibe Luftgewehr, 10 Stände für Armbrustschiessen und 3 stände für 30 m Armbrustschiessen mit Neben- und Konferenzräumen allen hannoverschen Schützen und Schützenvereinen zur Verfügung. Die Anlage ist Schauplatz des städt.Schiessens (aus Anlass des Schützenfestes) und weiterer schiesssportlicher Grossveranstaltungen im nationalen und internationalen Rahmen.
Sowohl in der Breitenarbeit als auch im Leistungssport nimmt das hannoversche Schützenwesen einen hervorragenden Platz ein. Hier hat die konsequente Arbeit der Vereine und des Verbandes Früchte getragen.
Die Luftgewehrhalle wurde 1990/91 renoviert und ist eine der modernsten Anlagen in Deutschland. 1992 wurde die Bogensportanlage fertiggestellt.
Vorbereitungen für einen schiesssportlichen Olympiastützpunkt sind abgeschlossen. Die Finanzierung ist sichergestellt und nach Abschluss der Verträge wird der Umbau beginnen.