SG „Wilhelm Tell“ Hannover 1952 e.V.

 

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Chronik und Auszüge der Festschrift

50 Jahre Schützengesellschaft „WilhelmTell“ Hannover 1952 e.V.



Vorwort



50 Jahre Schützengesellschaft Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V, eine Gelegenheit für uns, sich auch einmal bei allen Mitgliedern, Freunden und Gästen für ihre Zugehörigkeit und Treue zu bedanken.

50 Jahre Vereinsgeschichte, die wir in dieser Chronik noch einmal Revue passieren lassen. Erinnerungen werden bei den ältesten Mitgliedern geweckt und Ereignisse der Vergangenheit wieder hervorgerufen. Bei den Recherchen zu dieser Festschrift wurde uns bewusst, wie viel auch ein kleiner Verein leisten kann.

Wir gedenken der verstorbenen Mitglieder und werden ihnen ein ehrenvolles Andenken bewahren.

Die Vorbereitungen für unseren Jubiläumsball laufen bereits auf Hochtouren, und wir freuen uns schon darauf dieses besondere Ereignis, mit unseren Freunden und Gästen gemeinsam zu feiern. Ein besonderer Dank richtet sich an unsere Sponsoren, Schützenschwestern Anni Sander und Manuela Ansahl, an Lothar und Mike von der „ Marktschänke“ und den Werbeträgern, die es uns ermöglichten, dass diese Festschrift erscheinen kann.

Unseren Mitgliedern, Freunden und Gästen wünschen wir ein wunderschönes Jubiläumsjahr 2002 und allen Festteilnehmern viel Vergnügen bei unserem Jubiläumsball.

Möge die Tradition und der Brauchtum uns erhalten bleiben, schießsportlich und gesellschaftlich.



Helga Spyra , Dieter Sander

Vorstand der Schützengesellschaft „Wilhelm Tell“ Hannover 1952 e.V.





Grußwort von Oberbürgermeister

Herbert Schmalstieg zum 50-jährigen Vereinsjubiläum der Schützengesellschaft Wilhelm Tell



Die Schützengesellschaft Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V. feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum. Dazu gratuliere ich dem Verein im Namen der Landeshauptstadt Hannover sehr herzlich.

Das 50-jährige Vereinsjubiläum der Schützengesellschaft Wilhelm Tell zeigt enge Verbindung unserer Schützenvereine mit der Entwicklung der Stadt. Denn seit rund 50 Jahren führt Hannover den Titel „Deutsche Schützenstadt“. Dass es in Hannover bereits seit 1827 Schützenvereine im heutigen Sinne gibt, ist um so mehr ein eindrucksvoller Ausdruck für die große Tradition, die die Schützen in der niedersächsischen Landeshauptstadt haben.

Das größte Schützenfest der Welt findet alljährlich in Hannover statt. Die Schützengesellschaft „Wilhelm Tell“ trägt durch ihr langjähriges schießsportliches und gesellschaftliches Wirken und Engagement einen erheblichen Teil für die herausragende Stellung der Leinestadt im Schießsport bei. Schießsport und Schützenfest gehören zu unserer Stadt, wie die Leine und die Eilenriede. In der weiteren Aufrechterhaltung dieser großen Tradition des Schützenwesens in unserer Stadt liegt auch die Verpflichtung für die Zukunft. Doch nun ist für die Schützengesellschaft „Wilhelm Tell“ der Zeitpunkt, voller Stolz auf ihr Wirken der letzten 50 Jahre zurückzublicken. Denn Hannovers weltweites Ansehen, nicht nur im Schießsport, wäre ohne Vereine wie „ Wilhelm Tell“ nicht denkbar.

Ich wünsche dem Verein auch für die Zukunft ein ebenso regsames und lebhaftes Vereinsleben wie in der Vergangenheit und viele sportliche Erfolge. Auch möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich an dieser Stelle ganz besonders bei den ehrenamtlich Tätigen Ihres Vereines zu bedanken, die hier, wie in allen anderen Schützenvereinen auch, durch ihre aufopferungsvolle Arbeit den Fortbestand der Brauchtumspflege und der Schützentradition sichern.

Herbert Schmalstieg, Oberbürgermeister



Grußwort

VHS , Präsident

Die Schützengesellschaft Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V. kann in diesem Jahr das Jubiläum ihres 50-jährigen Bestehen feiern. Hierzu gratuliere ich im Namen des Präsidiums des Verbandes Hannoverscher Schützenvereine sehr herzlich.

Das Schützenwesen hat in Hannover eine lange Tradition und lässt sich bis in das 13./14 Jahrhundert zurückverfolgen. In dieser Reihe stehen auch alle die Vereine, die – als es wieder zugelassen war – nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurden. Sie spiegelten den Wunsch der Menschen wider, sich in einer Gemeinschaft zusammenzufinden und den Schießsport auszuüben. Den Sport mit der Tradition zu verbinden, das ist es, was nach wie vor eine starke Kraft in unserer Gesellschaft darstellt, wobei es über den Einzelnen auf die Gemeinschaft wirkt. Die Schützinnen und Schützen setzen sich für den korrekt und fair ausgetragenen Sport ein und sind sich bewusst, dass dies stets über den sportlichen Ehrgeiz, der natürlich auch sein muss, um große und kleine Ziele zu erreichen, nicht vergessen werden darf.

In diesem Sinne spreche ich der Schützengesellschaft Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V. und ihren Mitgliedern Dank und Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit aus, mit der Sie alle auch zum Ansehen des Schützenwesens und Schießsports in der Landeshauptstadt Hannover beigetragen haben.

Ich wünsche Ihnen auch weiterhin eine ruhige Hand und einen sicheren Blick für gute sportliche Leistungen und einen harmonischen und fröhlichen Verlauf der Jubiläumsfeierlichkeiten.

Mit freundlichenSchützengrüßen

Eckbert Matthias, Präsident



Grußwort


Vizepräsident des VHS



Die Schützengesellschaft „Wilhelm Tell“ e.V. von 1952 kann in diesem Jahr auf ihr fünfzigjähriges Bestehen zurückblicken. Dies ist in unserer schnelllebigen Zeit sicher Grund genug, dieses Jubiläum festlich zu begehen, und auf das Erreichte mit Stolz zurück zu blicken. Fünfzig Jahre Bestehen – das heißt auch fünfzig Jahre Pflege des Schützenwesens, der Kameradschaft, der Geselligkeit und der Tradition.

Die Schützengesellschaft „Wilhelm Tell“ Hannover 1952 e.V. hat während dieser Zeit stets auf Einhaltung dieser vier Faktoren geachtet, obwohl sich die Aufgaben der Schützenvereine im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert haben. Zu der Pflege von Brauchtum und Tradition ist insbesondere die Förderung des modernen Schießsports und die allgemeine Jugendarbeit gekommen. Diesen Aufgaben hat sich die Schützengesellschaft „Wilhelm Tell“ Hannover1952 e.V. gestellt und dadurch viele Erfolge im Schießsport errungen und sich positiv entwickelt. Zum Fünfzigjährigen Jubiläum übermittle ich auch im Namen aller Schützinnen und Schützen der Vereine des Unterkreises Ost im Verband Hannoverscher Schützenvereine die herzlichsten Grüße.

Mögen der Schützengesellschaft auch weiterhin Kameradschaftsgeist, Geschlossenheit und innere Harmonie treu zur Seite stehen. Wir wünschen der Schützengesellschaft „Wilhelm Tell“ e.V. von 1952 auch für die Zukunft eine gute Entwicklung und einen harmonischen Verlauf des Jubiläums.

Kurt Wehlauer, Vizepräsident Kreis Ost






Grußworte zur 50 – Jahrfeier

Jäger-Corps Northeim von 1844 e.V.

Die Schützengesellschaft Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V. feiert im Oktober 2002 ihr 50-jähriges Bestehen. Im Vergleich zum Jäger-Corps Northeim von 1844 e.V. ist Wilhelm Tell noch ein Sprössling, der laufen gelernt hat, aber noch nicht die alte Schützentradition besitzt wie die Vereine, die bereits im

19. Jahrhundert gegründet wurden.

Zu den Städten des Niedersachsenlandes, die diese Tradition erhalten, gehört Hannover, wo alljährlich das größte Schützenfest der Welt gefeiert wird. Die Schützengesellschaft Wilhelm Tell kann sich glücklich schätzen, dass Sie in unserer Landeshauptstadt ihre Heimat gefunden hat und dazu beitragen kann, die Treue zum deutschen Schützenwesen, sowie dessen Pflege und Erhaltung des Brauchtums, weiterzuführen.

Jubiläen sind Anlässe zurückzublicken, aber auch einen Ausblick auf die Zukunft zu wagen. Angesichts einer größer werdenden Konkurrenz von Freizeitangeboten hoffen wir für die Verantwortlichen des Vereins, dass sie auch in Zukunft genügend Interesse wecken können, um ihre Arbeit fortzusetzen.

Seit 1969, unserem 125 jährigen Jubiläum und somit über dreißig Jahre, sind beide Schützenvereine freundschaftlich miteinander verbunden. Jägerschwestern und Jägerbrüder nehmen jährlich am großen Schützenausmarsch in Hannover teil, um anschließend noch einige frohe Stunden gemeinsam mit der Schützengesellschaft Wilhelm Tell zu feiern. Diese besucht uns alle zwei Jahre zu unserem großen Schützenfest in Northeim und bestätigt somit enge Verbundenheit zwischen beiden Vereinen. Wir hoffen, dass die Freundschaft, die in der Vergangenheit begründet wurde auch in der Zukunft fortbesteht.

In diesem Sinne wünschen wir den Jubiläumsfesttagen einen würdigen und glanzvollen Verlauf und grüßen alle Schützenschwestern und Schützenbrüder der Schützengesellschaft Wilhelm Tell mit unserem Schützengruß

Horrido“

Jäger-Corps Northeim von 1844 e.V.

Hans-Werner Hellmer

1. Vorsitzender





Grußwort

Schützenverein von 1900 e.V. Berenbostel

Mit Stolz kann die Schützengesellschaft Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiern. Zu diesem Ereignis gratuliere ich im Namen der Berenbostler Schützinnen und Schützen sehr herzlich.Eine mehr als 20-jährige Freundschaft verbindet uns. Gern erinnern wir uns an schöne gemeinsame sportliche und gesellschaftliche Stunden. Dank Euch lernten wir weitere Schützenfreunde aus Hannover und Northeim kennen und schätzen. Höhepunkt unserer Freundschaft zu Euch ist jedes Jahr das Hannover-Schützenfest, eine Bereicherung unseres Vereinslebens.

Ich wünsche der Schützengesellschaft Wilhelm Tell für die Zukunft neben den sportlichen Erfolgen auch weiterhin die Kraft den Schießsport zu fördern und die Schützentradition zu erhalten und zu pflegen.Allen Teilnehmern wünsche ich frohe Stunden im Kreise der Schützinnen und Schützen und der Veranstaltung einen guten und harmonischen Verlauf.

Horst Dettmer, 1. Vorsitzender



Ehrenmitglieder der SG Wilhelm Tell





Claus Peter Horn

Ehrenvorsitzender seit 1977 , Mitglied der Gesellschaft seit 1.12.1960

1.Vorsitzender von 1960 bis 1973

Vorsitzender des Ehrenrates und Verfasser der noch gültigen Satzung vom Verband Hannoverscher Schützenvereine.

Träger der bronzenen, silbernen und goldenen Ehrennadel des Verbandes und der Ehrennadel Nr.1 der SG Wilhelm Tell



Bernhard Lubosch

Ehrenmitglied seit 1993 und Mitglied der Gesellschaft seit 1.05.1962

Schatzmeister von 1962 bis 1985

Verfasser des Begründungsschreiben für die Verlegung des Schützenausmarsches vom geheiligten Montag auf den Sonntag. Träger der bronzenen Ehrennadel des Verbandes und der Ehrennadel Nr.3 der SG Wilhelm Tell





Hans-Joachim Klitzing

Mitglied der Gesellschaft seit 1.04.1961 und 1.Vorsitzender von 1973 bis 1983

Ehrenmitglied seit 1997

Durch seinen Einsatz präsentieren sich die Jubiläumsvereine seit 25 Jahren beim Schützenausmarsch im Vorzug. Träger der bronzenen und silbernen Ehrennadel des Verbandes und der Ehrennadel Nr.2 der SG Wilhelm Tell







Chronik


Wann genau ist die SG Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V gegründet worden ?


Erstverein war der Freihand-Schützenverein “ TELL“ e.V. 1907, gegründet durch Magistr.-Obersekretär F. Zimmermann. Am 1.Mai 1922 gehörte „TELL“ zu den Gründern des heutigen Verbandes Hannoverscher Schützenvereine. Später waren seine Vorsitzenden verantwortlich für die Ausrichtung des Waisentages am Hannoverschen Schützenfest. Ende des 2. Weltkrieges wurde das Schützenwesen durch die westlichen Besatzungsmächte bis Anfang 1952 verboten. Ehemalige Vereine mussten neu angemeldet bzw. wieder gegründet werden.

Durch Kriegswirren verlorengegangene Unterlagen, und unterschiedliche Meinungen unter den Heimkehrern, führten in einer außerordentlichen Gründungs- und Hauptversammlung zur Ausrufung der SG Wilhelm Tell Hannover e.V. von 1952. In der Jahreshauptversammlung vom 18.01.1959 wurde der Antrag des 1. Vorsitzenden August Gries auf Eintrag des Vereins im Vereinsregister gestellt und einstimmig beschlossen. Die Versammlung tagte damals von 9:30 Uhr bis 13:50 Uhr.

Als die Protokolle und Akten beisammen waren, konnte Rechtsanwalt Ahrends die Anmeldung am 15.07.1959 vollziehen. Den Antrag auf Eintrag unterzeichneten am 02. und 04. April 1959 die Schützenbrüder:


August Gries 1. Vorsitzender

Ernst Meier 2. Vorsitzender

Konrad Blum 1. Schriftführer / Protokollführer

Heinz Götz 1. Schießmeister

Karl Brachvogel 1. Schatzmeister

Fritz Pittack 2. Schatzmeister

Bruno Mertens 2. Schriftführer

Wilfried Bührig 2. Schießmeister / Jugendführer



Der Urkundsbeamte Trinkus bestätigte die Übereinstimmung der Abschrift mit der Urschrift der Gründungs- und außer-ordentlichen Hauptversammlung und der Satzung vom 01.08.1952. Leider verstarb der Vorsitzende August Gries und Claus-Peter Horn übernahm 1960 die Führung des Vereins.

Heute feiert unsere Gesellschaft ihr 50 jähriges Bestehen und wir werden die herausragenden Ereignisse der vergangenen Jahre durch diese Chronik wieder in Erinnerung rufen.


1952

    Gründungsversammlung der SG Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V. , 1.Vorsitzender August Gries


1959

Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover. Eine Vereinsfahne wird in Auftrag gegeben und beim Herbstball findet die Fahnenweihe statt. Zu diesem feierlichen Anlass stiften die Damen ein Fahnenband.

1960

Claus-Peter Horn übernimmt die Führung des Vereins als 1.Vorsitzender


1961

Wilhelm Tell stellt mit Peter Ferber † seinen 1.Bruchmeister


1963

Zum Gedenken der Kriegsopfer begleiten die Schützen den Oberbürgermeister August Hollweg zum Ehrenmal. Der Trauerkranz wird von zwei Mitgliedern der Schützengesellschaft Wilhelm Tell niedergelegt.


1964

Kappenfest mit Ausschießen des Schweinemeisters ! Erste Musikkapelle zum Schützenfest : Freiwillige Feuerwehr Bennigsen


1965

Schießlokal Schwarzer Walfisch (Inhaber: Schützenbruder Kurt Kasulke)

Stiftung der H-W-K Kette durch Joachim Sperber als Dank an den ersten Landesvater Hinrich Wilhelm Kopf für sein Engagement für die Schützen und das Schützenfest. Wilhelm Tell ist Pate bei der Fahnenweihe vom neuen Verein Niedersächsischer Jagdclub Hannover.

Heinz Munz stiftet dem Verein ein neues Königschild. Als einmalige Ausnahme wird der Schützenausmarsch, wegen dem Bundesschießtag, auf einen Sonntagabend und der Vormarsch auf den Sonntagvormittag verlegt.


1966

Der Schießbetrieb wird im Döhrener Gesellschaftshaus aufgenommen. Damalige besondere Verbundenheit mit den Vereinen:

Döhren v. 1841 e.V. SV Berenbostel

Südstädter SG von 1898 e.V. Freischütz v. 1923

Uniformierte SG von 1837 Sport und Bogen

Niedersächsischer Jagdclub

Fusionsgedanken des Berenbostler Spielmannzuges mit Wilhelm Tell


1967

Zum ersten Mal werden die Kettenträger und der 1.Vorsitzende beim Vormarsch mit Bus und Musik abgeholt. Heute ist der Vormarsch Tradition.

1. Musik zum Ausmarsch Freiwillige Feuerwehr Bennigsen

Treffpunkt auf dem Schützenplatz ist das „Festzelt Hoppe“. Um Einlass in die Festzelte zu bekommen, mussten die Vereine damals Eintrittsmarken kaufen.Unser Verein lädt befreundete Vereine zu einem Vergleichsschießen ein. Der erste Preis für den besten Einzelschützen ist ein Volkswagen aus 1. Hand, gestiftet von Schützenbruder Fritz Dehnert.


1968

Wechsel des Schießlokals zur Lister Mühle


1969

Wilhelm Tell stellt mit Wilfried Bührig den 2.Bruchmeister. Aus diesem Anlass wird zum Schützenausmarsch die Englische Militärkapelle of the 16th/15th The Queen´s Royal Lancers engagiert. Kostenpunkt 1600 DM, finanziert durch Spenden der Mitglieder.

Beim traditionellen Königsschießen wird zum ersten Mal, in der Disziplin Luftpistole, das Pistolenschild ausge-schossen. Stifterinnen des Schildes sind die Ehefrauen der Schützen. Angeregt durch Günter Lukawsky wird ein Freundschaftsschießen am 05.10.1969 in Northeim durchgeführt. Daraus entsteht eine bis heute andauernde innige Freundschaft mit den Northeimer Jägerbrüdern.


1970

Die Northeimer Jägerbrüder marschieren zum erstenmal, als Gäste der SG Wilhelm Tell, beim Schützenumzug mit. Heute sind unsere Freunde aus Northeim, beim Schützenausmarsch nicht mehr wegzudenken.Der Spielmannszug Northeim begleitet viele Jahre unsere Schützen beim Abholen der Besten und unterstützt sie musikalisch beim Festumzug.


1971

Am 18.Mai 1971 wird Günter Lukawsky Verbandsschießsportleiter.

Mit Bruno Riebeck stellt Wilhelm Tell den 3. Bruchmeister.


Seit dem 15.11.1971 erscheint die W.T-INFO regelmäßig jeden 3. Monat und ersetzt den selten erschienenen Rundbrief. Die INFO wird offizielles Mitteilungsblatt des Vorstandes.


1972

Wieder einmal eine Besonderheit bei Wilhelm Tell : was normalerweise undenkbar ist, Bruno Riebeck tritt zum zweiten Mal als Bruchmeister an.


Am 08.09.1972 nimmt eine Fahnenabordnung unseres Vereins am Fackelkonzert teil, das der Verband zu Ehren des Geburtstages der Herzogin Victoria Luise veranstaltete. Die 80-jährige hohe Dame lud dann in die Festsäle des „ Alten Rathauses“ ein. Am Ende der Gratulationszeremonie erfolgt nach ihren Gesichts-punkten überraschend eine Ehrung von 20 Persönlichkeiten. Aus der Riesenzahl der Schützenwelt von ihr ausgewählt, gehören von Wilhelm Tell zu den Geehrten der Vereinsvorsitzende und Vorsitzender des Ehrenrates Claus-Peter Horn und unser Verbandssportleiter Günter Lukawsky.



1973

Auf der Delegiertenversammlung am 04.02.1973, vertreten durch den Präsidenten Waldemar Bartels, setzt die SG Wilhelm Tell seinen Antrag durch, den Schützenausmarsch vom geheiligten Montag zukünftig auf den Sonntag zu verlegen. Der Beschluss sollte damals nur für 3 Jahre gelten.

Auszüge aus dem Originaltext, verfasst vom Schützenbruder Bernhard Lubosch wollen wir hier veröffentlichen. ------

Begründet wird der Antrag damit, dass es den Vereinen zukünftig nicht mehr gelingen wird, die Schulbefreiung der 50 Spielleute bei etwa 11 verschiedenen Schulen und Direktoren zu erwirken.

Sehr vielen Schützen fällt es bei aller Liebe zum Montag immer schwerer für diesen Tag und den Dienstag Urlaub zu erwirken. Deshalb fehlen sie in ihren Vereinen beim Ausmarsch. Am Samstag stehen sie zur Verfügung, allerdings mit der Einschränkung der noch zahlreichen am Samstag berufstätigen Schützen.

Ausnahmslos wäre allen die Teilnahme am Sonntag möglich.

Der Schützenausmarsch und zuvor die Abholung der Besten Männer gewinnt Farbe und Ansehen erst durch die Musikkapellen. Es werden aber die Honorare und Kosten für die einzelnen Vereine unerschwinglich, da zum Honorar neben den Fahrt- und Verpflegungskosten die Erstattung des Verdienstausfalles der Musiker durch den Montag hinzukommen. Trotz aller unterschiedlichen Interessenlagen sprechen für den traditionellen Montag Gründe, was ausdrücklich vermerkt sein soll. Aber die Tradition liegt beim Schützenausmarsch selbst, nicht beim Montag. Diese wenigen genannten Gründe sind so gravierend geworden, dass das Interesse am Schützenausmarsch durch den Montag starken Schaden leidet. Es vergrämt uns viele Nichtschützen. Der Montag hatte seine große Zeit! Inzwischen legte er schlechte Patina an und nimmt allmählichen Reliktcharakter an.

Es bedeutet keine Abkehr von der Tradition, wenn nach unserem Ermessen auch aus vereinsinternen Gründen die Abkehr vom Montag erzwungen wird. Die vielzitierte hannoversche Tradition will ein lebenssprühendes, alle interessierendes großes Schützenfest. Die frühere geistige Beweglichkeit der Altvordern will von uns Heutigen Anpassung an die Umstände unserer Zeit und keine Bewahrung entleerter Traditionsgrüfte.---

In diesem Sinne setzt sich die Formulierung fort, und wie jeder unschwer erkennen kann, ist heute der Schützen-ausmarsch am Sonntag die Tradition.

Auf derselben Versammlung werden unsere Vereinsmitglieder Claus-Peter Horn und Günter Lukawsky mit der hohen Ehrung des Verbandes ( der Goldenen Ehrennadel) ausgezeichnet.

Der 1. Vorsitzende Claus-Peter Horn stellt sich nach 13 Amtsjahren nicht mehr zur Wahl und sein Nachfolger wird der Schützenbruder Hans-Joachim Klitzing. Wiederaufnahme von Jungschützen! Manfred Neumann übernimmt die Betreuung und das Training der neuen Jugend und tritt der Sportkommission des VHS bei.


1974

Der Schützenausmarsch findet laut Beschluss der Delegiertenversammlung von 1973 zum ersten Mal an einem Sonntag statt. Manfred Neumann wird stellvertretender Kreisschießsportleiter des VHS.


1975

Auszeichnung des 1. Vorsitzenden Hans-Joachim Klitzing mit der bronzenen Nadel des Verbandes Hannoverscher Schützenvereine.

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 27.06.1975 hat sich die Gesellschaft auch für die Aufnahme weiblicher Mitglieder geöffnet. Die ersten weiblichen Schützen waren Marion Giese, Gisela Sperber und Else Wegener †.


1976

Im April 1976 kämpfen, als Mannschaft von Wilhelm Tell, Bernd Wegener, Thomas Wahrendorff und Thomas Stitz bei der Kreismeisterschaft im Luftpistolenschießen um einen guten Platz -und werden Kreismeister. Als Zweiter in der Einzelwertung tritt Bernd Wegener bei der Landesmeisterschaft an.


1977

25 Jahre SG Wilhelm Tell. Die Junioren unserer Gesellschaft belegen den 2. Platz bei der Kreismeister-schaft in Luftpistole.

Wilhelm Tell marschiert als Jubiläumsverein beim Schützenausmarsch im Vorzug. Dazu der Originaltext aus der WT-INFO vom 14. Juni 1977:

Liebe Wilhelm Tell Angehörige,

turnusgemäß gehören wir in diesem Jahr beim Schützenausmarsch in den 4. Zug. So haben wir es auch mitgeteilt, aber der Verwaltungsrat der Schützenstiftung hat am 10. Juni den Vorschlag unseres 1. Vorsitzenden Hans-Joachim Klitzing an Herrn Hundeshagen aufge-griffen und beschlossen, dass Jubiläumsvereine die Auszeichnung erfahren sollen, an der Spitze des Festumzuges zu marschieren.

Bis heute hat sich daran nichts geändert, und so verdanken alle nachfolgenden Jubiläumsvereine unserem damaligen Vorsitzenden, den Vorzug beim Schützenausmarsch sich an der Spitze repräsentieren zu dürfen.

Claus-Peter Horn wird, beim Kommers anlässlich des

25. Stiftungsfestes, aufgrund seiner Verdienste für den Verein und des Schützenwesens, zum Ehrenvorsitzenden berufen. C.-P. Horn ist der Verfasser der bestehenden Satzung vom Verband Hannoverscher Schützenvereine und Vorsitzender des Ehrenrates.

1978

Claus Peter Horn und Hans-Joachim Klitzing werden mit der höchsten Auszeichnung der SG Wilhelm Tell (der nummerierten Ehrennadel) geehrt.

Beginn des Schießbetriebes am 1. September in den Räumen des Hauses Mc. Donalds am „Schwarzen Bär“. Der KK-Herbstmeister wird erstmalig ausgeschossen und zukünftig auch beim Vormarsch abgeholt. Sechs Schützen besuchen den Hitzinger Jagdclub Sankt Hubertus bei Wien.

Die heute noch amtierende Königskette wird angeschafft, Preis 1200 DM. Mehrere Spender unterstützen den Verein dabei mit einem finanziellen Beitrag.


1979

Marion Giese wird die erste weibliche Majestät der SG Wilhelm Tell. Manfred Neumann erhält die Ehrennadel des VHS in Gold. Bernhard Lubosch wird mit der 3. nummerierten Ehrennadel vom Verein ausgezeichnet.


1980

Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg - Prinzessin von Preußen Victoria Luise wird am 18.12.1980 im Mausoleum im Berggarten Hannover Herrenhausen beigesetzt. Wilhelm Tell erweist mit einer großen Abordnung, in Begleitung unserer Vereinsfahne, getragen durch Dieter Sander, Ihrer Majestät die letzte Ehre.

Als Ausgleich zum Schießsport veranstaltet unsere Gesellschaft erstmalig eine Orientierungsfahrt für Mitglieder und Gäste. Die Teilnehmerzahl war überwältigend.


1981

Manfred Neumann wird Kreisschießsportleiter beim Verband Hannoverscher Schützenvereine.


1982

Zum 30. Stiftungsfest bietet Wilhelm Tell seinen Gästen einen besonderen Leckerbissen. Vor dem Lindener Ratskeller begeistert das Parforcehornbläser Ensemble Buchholz Nordheide die Zuschauer mit ihrer musikalischen Darbietung. Schützenbruder Günter Wohlt stiftet drei wertvolle goldene Anstecknadeln aus eigener Werkstatt, mit den Motiven Auerhahn und Rehbock. Die Gewinner sind: Helga Spyra – Luftgewehr (Auerhahn),Horst Ertmer – Luftpistole (Auerhahn) und Werner Brandes† - Kleinkaliber (Rehbock).


1983

Der 1. Vorsitzende Hans-Joachim Klitzing stellt sich nach 10-jährigem Vereinsvorsitz nicht mehr zur Wahl. Als Nachfolger wird Günter Lukawsky gewählt. Der Schießsport wird in unserer Gesellschaft um eine Disziplin erweitert, und der Verein kauft eine Armbrust. Der Preis für die Waffe beträgt 2000 DM. Zum ersten Mal wird im Herbst der Armbrustmeister ausgeschossen. Eine Kette für den besten Schützen wird gestiftet, und auf Wunsch des Spenders hat der Gewinner das Recht, als Kettenträger zum Schützenfest abgeholt zu werden.

Günter Lukawsky † verstirbt nach sehr kurzer Amtszeit und Peter Voigt tritt am 10. Juni die Nachfolge an. Die 4. Ehrennadel des Vereins wird an Schützenbruder Peter Voigt verliehen. Bernhard Lubosch wird mit der bronzenen Ehrennadel des VHS ausgezeichnet.


1984

Manfred Neumann wird von der Schützenstiftung die „Kralle“ in Silber verliehen.


1985

Der König der Könige wird unter den Majestäten, die jemals die Königswürde errungen haben, ermittelt. Der Sieger ist Schützenbruder Jens Voigt.

Nach 23 Jahren ehrenamtlicher Schatzmeistertätigkeit scheidet Bernhard Lubosch aus dem Vorstand aus und Werner Lobenack † übernimmt, nach erfolgter Wahl durch die Mitglieder, die Vereinskasse.

Wilhelm Tell versucht sich als Fernsehstar und präsentiert sich mit 8 Mitgliedern bei der Sendung „Ein Platz an der Sonne“.


Manuela Neumann erringt, erstmalig in der Vereins-geschichte, beim Städtischen Schießen mit einem 21 Teiler die Damenfestscheibe und Dieter Sander erkämpft sich mit 373 Ring den 1.Platz beim Luftpistolen-Vergleichsschießen der Kreise im VHS.


1986

Manfred Neumann, langjähriger Jugendleiter der Schützengesellschaft, wird mit der bronzenen Verdienstnadel des Niedersächsischen Sportschützen Verbandes ausgezeichnet. Wilhelm Tell trifft sich erstmalig zum Vergleichsschießen mit dem SV Berenbostel.


1987

Durch den Tod des 1. Vorsitzenden Peter Voigt übernimmt die 2. Vorsitzende Helga Spyra kommissarisch die Vereinsleitung.


1988

Bei der Jahreshauptversammlung wird Helga Spyra offiziell von den Mitgliedern zur 1. Vorsitzenden gewählt. Wilhelm Tell wird dadurch als erster gemischter Verein im Hannoverschen Schützenverband von einer Frau geleitet.

Die Familie von Peter Voigt stiftet zum Gedenken an den Verstorbenen, von seinem Sohn Jens ein handgefertigtes Gedächtnisschild, das zukünftig jedes Jahr erneut ausgeschossen wird.



1990

Manfred Neumann erhält als Auszeichnung die silberne Verdienstnadel des NSSV.


1993

Beim Städtischen Schießen erringt Angelika Horlemann die durchlaufende Scheibe „Hannoversche Brauereien“.

Bernhard Lubosch wird beim Herbstball für seine Verdienste zum Ehrenmitglied der SG Wilhelm Tell ernannt. Zum erstenmal begleitet uns der Fanfarenzug der Schreberjugend Hannover zum Vor- und Schützen-ausmarsch. Bis heute, also nunmehr 9 Jahre, hält uns der Fanfarenzug mit seinen Cheerleadern die Treue.


1996

Die 1. Vorsitzende Helga Spyra wird mit der bronzenen Verdienstnadel vom Verband Hannoverscher Schützen-

vereine geehrt.


1997

Wilhelm Tell feiert sein 45jähriges Bestehen. Als besonderes Ereignis zum Stiftungsfest wird den Gästen, von der Tanzgruppe der Schreberjugend, das Musical „Joseph“ dargeboten. Der ehemalige 1.Vorsitzende unserer Gesellschaft Hans-Joachim Klitzing wird zum Ehrenmitglied ernannt.

Die 1. Vorsitzende Helga Spyra erhält die höchste Auszeichnung der SG Wilhelm Tell, die 5. nummerierte Ehrennadel. Seit 10 Jahren leitet sie nun schon unsere Gesellschaft als 1. Vorsitzende.



1998

Inge Franke erringt mit einem 119,8 Gesamtteiler beim Städtischen Schießen die Würde der 1. Prinzessin. Mit nur 5 Teiler Unterschied verfehlt sie knapp den Titel der Stadtkönigin. Im gleichen Jahr belegt sie mit einem 81 Teiler den 8. Platz auf die Festscheibe Brauergilde.

Nach 5 Jahren Schützenjugend hat Wilhelm Tell wieder eine Jugendmannschaft. Zum erstenmal als Jungschütze beim Städtischen Schießen angetreten, und mit einem 158,8 Teiler erreicht Dennis Sander den 10. Platz auf die Jungschützen-Festscheibe.

Wilhelm Tell muss gemeinnützig werden. Um Mitglied im VHS zu bleiben, wird von den Hannoverschen Schützenvereinen verlangt, in den Landessportbund einzutreten. Voraussetzung dafür ist die Gemeinnützigkeit. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird der geänderte Satzungsentwurf von den Mitgliedern einstimmig beschlossen. Die Gemeinnützigkeit wird beantragt.


1999

Es ist amtlich, nach fast eineinhalb Jahren, und zwei Änderungen des Satzungsentwurfes, wird der SG Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V. rückwirkend zum 11.08.1998 die Gemeinnützigkeit bestätigt.


2002






















50 Jahre SG Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V.

Begonnen hat unser Jubiläumsjahr mit dem traditionellen Königschießen und die neuen Würdenträger wurden am

20. April 2002 proklamiert.


Eine besondere Überraschung bereiteten der 2.Vorsitzende / Festleiter Dieter Sander und der 1. Schießsportleiter Christian Kohlhoff dem Verein. Sie überreichten der 1. Vorsitzenden Helga Spyra eine Holztafel mit den Namen der Könige seit Bestehen der Schützengesellschaft. Diese Tafel wird in unserem Schießlokal einen Ehrenplatz erhalten.

Beim Hannoverschen Schützenausmarsch werden wir, dank dem Einsatz unseres Schützenbruders Hans-Joachim Klitzing vor 25 Jahren, im Vorzug marschieren und am 12. Oktober feiern wir im Schützenhaus Wilkenburg unseren Jubiläumsball.


Im Sinne unserer Vereinssatzung wird die SG Wilhelm Tell die Förderung und Pflege des Schießsports betreiben und den Satzungszweck insbesondere durch Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Art, Kameradschaft und Pflege der Tradition des Hannoverschen Schützenwesens verwirklichen.

Rückblickend hat der kleine Verein, durch seine engagierten Mitglieder, im Hannoverschen Schützenwesen einiges bewirkt und auch positiv verändert. Viele kleinere Ereignisse bleiben hier unerwähnt, aber nicht weil sie ohne Interesse wären. Etliche Feste wurden ausgerichtet, wie Kappenfeste bei denen sich unsere Damen mit den ausgefallensten Hüten präsentierten, oder das jährliche Stiftungsfest mit besonderen Darbietungen und unterhaltsamen Einlagen. Jubiläumsbälle und Königsproklamationen in den unterschiedlichsten Festsälen veranstaltet, Schützenfrühstücke organisiert und Unterkünfte auf dem Schützenplatz reserviert. Musik und Busse mussten zum Schützenausmarsch engagiert und finanziert werden. Oftmals erleichterten besondere Spenden durch Mitglieder, dem Schatzmeister die Finanzierung der recht hohen Ausgaben zum Schützenfest. Freundschaften mit anderen Vereinen wurden geschlossen und Jahrzehnte beibehalten. Schießsportlich muss erwähnt werden, dass Dieter Sander das Pistolenschild insgesamt 15 Mal erringen konnte, getragen hat er es 12 Jahre und davon sechs in Folge. Marion Giese war die einzige Frau in der Vereinsgeschichte, die das Pistolenschild getragen hat. Klaus Meyer trägt als Fahnenträger, bereits seit mehr als 10 Jahren, die Verantwortung für die Vereinsfahne. Dank dem Mitwirken der Schützen und dem engagierten Einsatz der ehemaligen und amtierenden Vorstandsmitglieder wird sich auch in Zukunft die SG Wilhelm Tell als kleiner Verein in der Schützenwelt behaupten. Viel Freizeit opfert der Vorstand um die Geschicke des Vereins zu lenken.Durch ihren ehrenamtlichen Einsatz, zum Wohle der Gesellschaft, meist unbemerkt durch die Mitglieder, wird der Verein auch in Zukunft bestehen und sich durch herausragende Ereignisse immer wieder bemerkbar machen. Viel Herz, Zeit und Geduld wird vom Vorstand abverlangt, denn nicht immer werden die Entscheidungen von der Gemeinschaft respektiert. Doch, und hier das Zitat eines ehemaligen Vorsitzenden:

Das Leben und Wirken unserer Gesellschaft hängt nicht nur von der Arbeit des Vorstandes ab, sondern auch von der verantwortungsvollen Miterfüllung der gestellten Aufgaben durch alle Mitglieder.“

So zeigt sich in der Vergangenheit und auch heute, dass ein Verein nur dann besteht, wenn er von allen Mitgliedern geachtet wird, und jeder Einzelne zum Vereins-geschehen beiträgt, damit in 25 Jahren unsere Nachfolger die nächste Chronik schreiben können.


Vereinswerbung war auch im Jubiläumsjahr 2002 ein Thema. Folgenes Werbeplakat ist damals entstanden :




Vereinsvorstände 1952 – 2009


Jahr

1. Vorsitzende(r)

2.Vorsitzende(r)

Schatzmeister

1.Schießsportleiter

2.Schießsportleiter

Schriftführer

1952

1953

1954

1955

1956

1957

1958

1959

1960

1961

1962

1963

1964

1965

1966

1967

1968

1969

1970

1971

1972

1973

1974

1975

1976

1977

1978

1979

1980

1981

1982

1983

1984

1985

1986

1987

1988

1989

1990

1991

1992

1993

1994

1995

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2012

Gries, August

Gries, August

Gries, August

Gries, August

Gries, August

Gries, August

Gries, August

Gries, August

Horn, Peter

Horn, Peter

Horn, Peter

Horn, Peter

Horn, Peter

Horn, Peter

Horn, Peter

Horn, Peter

Horn, Peter

Horn, Peter

Horn, Peter

Horn, Peter

Horn, Peter

Klitzing, H.Joachim

Klitzing, H.Joachim

Klitzing, H.Joachim

Klitzing, H.Joachim

Klitzing, H.Joachim

Klitzing, H.Joachim

Klitzing, H.Joachim

Klitzing, H.Joachim

Klitzing, H.Joachim

Klitzing, H.Joachim

Lukawsky, Günter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga





Meier, Ernst

Meier, Ernst

Meier, Ernst

Wölki, Gerd

Meier, Ernst

Blum, Konrad

Meier, Ernst

Gundlach, Gerd

Wölki, Gerd

Wölki, Gerd

Wölki, Gerd

Meier, Ernst

Horn, Peter

Seifert, Werner

Seifert, Werner

Seifert, Werner

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Klitzing, H.Joachim

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Bartkus, Willi

Bartkus, Willi

Giese, Günter

Giese, Günter

Wahrendorff,Thomas

Wahrendorff,Thomas

Wahrendorff,Thomas

Wahrendorff,Thomas

Wahrendorff,Thomas

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Wahrendorff,Kirsten

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Sperber, Joachim

Sperber, Joachim

Spyra, Helga

Ertmer, Horst

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Köhler, Wolfgang

Köhler, Wolfgang

Köhler, Wolfgang

Köhler, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter


Schäfer

Schäfer

Gries, August

Gries, August

Gries, August

Wölki, Gerd

Brachoope, Karl

Brachoope, Karl

Horn, Peter

Horn, Peter

Gundlach, Gerd

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lubosch, Bernhard

Lobenack Werner

Lobenack Werner

Lobenack Werner

Lobenack Werner

Lobenack Werner

Lobenack Werner

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Gries, August

Gries, August

Meier, Ernst

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Götz, Heinz

Götz, Heinz

Götz, Heinz

Götz, Heinz

Götz, Heinz

Götz, Heinz

Götz, Heinz

Götz, Heinz

Sperber, H.Joachim

Sperber, H.Joachim

Frantzke, H.

Frantzke, H.

Lukawski, Günter

Lukawski, Günter

Lukawski, Günter

Hagenau, K.Heinz

Hagenau, K.Heinz

Hagenau, K.Heinz

Lorenz, Helmut

Lorenz, Helmut

Lorenz, Helmut

Lorenz, Helmut

Lorenz, Helmut

Lorenz, Helmut

Lorenz, Helmut

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Franke, Inge

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Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Sander, Dieter

Horlemann, Angelika

Horlemann, Angelika

Horlemann, Angelika

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Kohlhoff, Christian

Kohlhoff, Christian

Kohlhoff, Christian

Kohlhoff, Christian

Kohlhoff, Christian

Kohlhoff, Christian

Kohlhoff, Christian

Sander, Dieter

Sander, Dennis

Sander, Dennis

Sander, Dennis

Sander, Dennis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 







Neumann; Manfred

Neumann; Manfred

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

Spyra, Helga

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Voigt, Jens

Voigt, Jens

Horlemann, A.

Horlemann, A.

Neumann, Manuela

Neumann, Manuela

Sander, Gitta

Sander, Gitta

Meyer, Klaus

Meyer, Klaus

Kohlhoff, Christian

Kohlhoff, Christian

Ansahl, Manuela

Ansahl, Manuela

Sander, Dennis

Sander, Dennis

Sander, Dennis

Sander, Dennis

Ruppel, Alex

Sander, Dieter

Kohlhoff, Christian

Kohlhoff, Christian

Kohlhoff, Christian

Kohlhoff, Christian








Gries, August

Gries, August

Meier, Ernst

Meier, Ernst

Meier, Ernst



Martens, Bruno

Martens, Bruno

Horn, Peter

Ferber, P.

Lubosch, Bernhard

Bormann, Ernst

Horn, Peter

Lubosch, Bernhard

Weisthoff, H.

Weisthoff, H.

Sperber, H.Joachim

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Voigt, Peter

Wahrendorff,Kirsten

Wahrendorff,Kirsten

Wahrendorff,Kirsten

Voigt, Peter

Lobenack Werner

Skowranek, Wolfgang

Skowranek, Wolfgang

Skowranek, Wolfgang

Skowranek, Wolfgang

Skowranek, Wolfgang

Skowranek, Wolfgang

Skowranek, Wolfgang

Skowranek, Wolfgang

Skowranek, Wolfgang

Skowranek, Wolfgang

Sander, Gitta

Sander, Gitta

Sander, Gitta

Sander, Gitta

Franke, Wolfgang

Franke, Wolfgang

Ansahl, Manuela

Ansahl, Manuela

Sander, Gitta

Sander, Gitta

Sander, Dennis

Sander, Dennis

Sander, Monika

Sander, Monika

Sander, Monika

Sander, Monika





die Zeit nach der Chronik zum 50. Jubiläum



Im Jahre 2003


  • Gitta Sander erringt beim städtischen Schiessen mit einem 8,0 Teiler das Schild „Hannöversche Brauerein“.

  • Die SG Wilhelm Tell stellt mit Dennis Sander den 4. Bruchmeister der Vereinsgeschichte.

  • Die SG Wilhelm Tell geht mit einer eigenen Homepage Online

Im Jahre 2005


  • Kai Sander erringt beim Jugendförderschießen des VHS den 2.Platz.

  • Wilhelm Tell nimmt erstmalig am Heimatfest in Kalletal teil, daraus entwickelt sich eine Freundschaft, die für beide Seiten förderlich ist.


Im Jahre 2006


  • Nach Einladung vom Präsidenten des Bezirksschützenverband Bremerhaven Wesermünde Jürgen Wintjen , nahm die SG Wilhelm Tell erstmalig bei der Winterwanderung des SV Beverstedt teil. Es folgten die Einladung zum Beverstedter Schützenfest und im Gegenzug die Einladung zu dem hannoverschen Schützenfest. Auch hier bahnt sich eine Freundschaft zwischen Vereinen an.








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